Dr. Ines Ploss
Dr. Ines Ploss ist Geschäftsführerin bei Heidelberg Materials Mineralik 1975 in Leipzig geboren und dort aufgewachsen.
Status: Ines wohnt aktuell in Mannheim.
Ines LinkedIn findet ihr hier: Dr. Ines Ploss
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Weshalb bist du gegangen?
Übers Studium gab es erste internationale und nationale Einsätze. Die weitere Karriere hat mich dann über weitere Auslandseinsätze nach Heidelberg gebracht, wo ich aktuell angestellt bin.
Wie gestaltest du die Zukunft?
Mir waren und sind immer die Menschen wichtig, als Kollegen, Führungskräfte, Teams, Mitarbeitende – im Beruf und auch in der Freizeit. Neben meinem hohen Ehrgeiz treibt mich an, Menschen zu befähigen und Themen, Ziele etc. gemeinsam und vorwärtsgerichtet voranzubringen. Im Beruf habe ich zum Beispiel vor über 10 Jahren unser Frauennetzwerk gegründet, für die Erhöhung von Sichtbarkeit und Förderung von Kolleginnen. Im Ehrenamt engagiere ich mich für unseren lokalen Sportverein – und auch hier ist Nachwuchsförderung einer meiner Antriebe.
Glaubst du, deine Wende-Erfahrung bzw. die Wende-Erfahrung deiner Familie hat dich auch für den Digitalen Wandel gewappnet?
Fühlst du dich Ostdeutsch?
Wie beeinflusst dich deine ostdeutsche Herkunft?
Geprägt haben mich meine Kindheit und Jugend in der DDR: In der Familie haben alle gearbeitet, es wurde jeden Tag für irgendetwas gekämpft. Wir waren sehr kreativ und immer auf der Suche nach Lösungen.
Der Fall der Mauer – friedlich – ist für mich ein echtes Wunder und einmalig in der Geschichte. Und dann kamen: Chancen, Change Management, Transformation – ohne, dass wir es wussten oder bewusst (richtig) gemacht haben. Bei uns in der Familie (mein Vater hatte einen Handwerksbetrieb) kam es zum totalen Bruch zur Wende, und es folgte dann ein sehr schwieriger Neustart.
Das Motto: „Weitermachen und vorwärtsschauen“ hat mich/uns stark geprägt.
Was wünscht du dir für Ostdeutschland?
Eine ehrliche Begegnung und ein Umgang auf Augenhöhe und mit Respekt – gleiche Rechte, Pflichten und Chancen für alle.
Ich wünsche mir eine gelebte Integration und eine gute, professionelle Transformation (in Gesamtdeutschland) sowie die Suche nach gemeinsamen Wegen in die Zukunft unter Berücksichtigung und mit dem bewussten Verständnis von vielem, was wir aus den letzten Jahren (auch vor der Wende) gelernt haben.










