Wir sind der

Osten

NEU: #wirsindpolitik

Mit unserem neuen Projekt #wirsindpolitik zeigen wir mehr als 100 spannende Politiker*innen in und aus Ostdeutschland, die die Zukunft positiv gestaltern. Hier geht’s zur Projektseite.

Wir sind der Osten – Wir gestalten die Zukunft

Die Wiedervereinigung hat uns geprägt. Jetzt prägen wir die Gesellschaft. Die Initiative Wir sind der Osten macht Menschen in und aus Ostdeutschland sichtbar, die die Zukunft positiv gestalten. Sie zeigt Macherinnen und Macher, die Herausforderungen anpacken.

Fast ein Viertel hat Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung verlassen. Die Geschichte Ostdeutschlands veranschaulichen wir in Kategorien. Wir zeigen Erfahrungsberichte von Menschen, die Geblieben sind, also in den östlichen Bundesländern leben. Wir präsentieren auch die, die Gegangen sind, also heute in anderen Bundesländern oder im Ausland leben. Und wir werfen ein Schlaglicht auf jene, die Zurückgekehrt sind, die nach einem Auslandsaufenthalt oder aus den alten Bundesländern zurück in den Osten gezogen sind. Auf unserer Website findest du die Beweggründe, persönliche Schicksale sowie Wünsche und Forderungen für  Ostdeutschland.

In unserer neuen Kategorie Rübergemacht berichten Menschen, die in den westlichen Bundesländern oder im Ausland aufgewachsen sind und in Ostdeutschland ihre Heimat gefunden haben, von ihren Erfahrungen. Die vielen unterschiedlichen Geschichten zeigen: „Den Osten“ gibt es nicht.

Du möchtest mitmachen? Schreib uns! Mail an:

hallo@wirsindderosten.de

Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann hier entlang:

In Kooperation mit Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde

"Der 'Osten' ist eine Himmelsrichtung und keine Pauschalisierung."

Michael Stieber
(Abteilungsleiter)
"Mein „Gefühl“ von ostdeutsch zu sein, beruht vor allem auf meiner nicht vorhandenen Erfahrung mit Migranten in meine Kindheit."

Eric Hattke
(Geschäftsführer)
"Der Osten hat viel mehr zu bieten als nur die ehemalige DDR zu sein."

Clara von der Heydt
(Studentin)
"Meine Erfahrungen in Ostdeutschland haben alle gängigen Vorurteile widerlegt."

Tabea McDonald
(Gymnasiallehrerin)
"Es gibt hier noch Freiräume für die Verwirklichung von Ideen und Utopien."

Jessy James LaFleur
(Spoken Word Künstlerin)
"Ostdeutschland muss eine Innovationsregion werden, gerade weil es kaum Konzernsitze traditioneller Industrien vor Ort gibt."

Eric Weber
(Gründer)
"Vor zehn Jahren hätte ich die Frage nach einer ostdeutschen Identität wahrscheinlich noch sehr viel zögerlicher beantwortet."

Kristin Heinig
(Kulturwissenschaftlerin)
"Ich bin anders ostdeutsch als meine Eltern. Ich bin kein Ossi, ich bin ein Nachwendekind."

Friederike Schicht
(Journalistin)
"Ich bin von Kopf bis Fuß ostdeutsch."

Claudia Geist
(Stv. Referatsleiterin BMFSFJ)
"Wir Ostdeutschen haben zwar keinen Rassismus erlebt, aber wir haben Diskriminierung erlebt, das Gefühl nicht zu genügen, die Erfahrung, einen Platz zugewiesen zu bekommen."

Daniel Schulz
(Journalist)
"Ich bin ein Wende-Gewinner. Ich konnte mir alles anschauen, musste mich aber nicht verändern oder neu orientieren."

Rainald Grebe
(Musiker und Kabarettist)
"Ich bin einer der letzten geborenen DDR Bürger und fühle mich doch wie einer der ersten geborenen 'neuen Deutschen'."

Johann Koenitz
(Unternehmer und Bautechniker)
"Wer hat die Hoheit, andere Menschen in diese Box zu packen?"

Christian Schröter
8Kulturgeograph, Theaterpädagoge)
"Die große Welt war und ist für mich spannender als der deutsche Westen."

Anke Ertner
(Autorin, Regisseurin, Produzentin)
"Ich will mehr über die lokale Geschichte erfahren, um die Menschen besser zu verstehen, die von der Teilung geprägt sind."

Henning Meyer
(Fellow im Bundesministerium der Finanzen)
"Das Improvisationstalent und die besondere Solidarität in Ostdeutschland haben mich beeindruckt."

Michael E.W. Ney
(Projektkoordinator)
"Je älter ich werde, desto klarer wird mir, wie stark mich meine Herkunft prägt - und wie stark sich das Ostdeutsch-Sein vom Aufwachsen im Westen unterscheidet."

Susanne Kailitz
(Journalistin)
"Mein Gefühl war: "Ach, wenn man zehn ist, dann gibts also eine Wende. Super!"

Amac Garbe
(Fotograf)
"Bleibe im Lande und wehre dich täglich ..."

Almut Heilmann
(Sozialpädagogin)
"Ich glaube, dass damals wie heute die meisten Menschen sich zu wenig mit der Wendezeit auseinandersetzen."

Isabel Will
(Schauspielerin)
"Ich hatte vor 1990 ein gutes und interessantes Leben und jetzt auch."

Thomas Bärsch
(Journalist)
"Bei allem Schmerz, den die hemmungslose Verscherberlung, die mangelhafte Aufarbeitung und fehlende Anerkennung auslöst, ist es auch Magie."

Johanna Maria Knothe
(Journalistin)
"Je mehr Zeit seit dem Mauerfall vergangen ist, desto mehr fühle ich mich ostdeutsch."

Sabine Rennefanz
(Journalistin)
"Meine Mutter musste sich in der Nachwendezeit neu erfinden und hat dies bravourös gemeistert. Dies ist mir Vorbild und hat mir eine (mutmaßlich) typisch ostdeutsche Eigenschaft verliehen: Flexibilität."

Katrin Gellrich
(Kulturmanagerin)
"Wir hatten Heimweh, ohne es zu wissen."

Anke Lehmann
(Ingenieurin)
"Die steigende Anzahl von Weltmarktführern unter den ostdeutschen Unternehmen macht mich optimistisch."

Prof. Dr. Dieter Sell
(Geschäftsführer einer Landesenergieagentur)
"WIr sollten uns irgendwann als eins fühlen und und nicht mehr so stark auf Ostalgie-Trigger bestimmter Instrumentalisten hin als Opfer der jüngsten Geschichte stilisieren (lassen)."

Uwe Narkunat
(Geschäftsführer)
"Nichts war danach wie vorher, so viel Neues kam auf uns zu."

Manuela Heberer
(Journalistin)
"Ich wünsche mir, dass mehr Firmen den Mut haben, sich im Osten anzusiedeln."

Mario Köhne
(Journalist)
"Ostdeutsch zu sein wurde eigentlich erst hier im Westen zu einem Teil meiner Identität."

Kristin Trüb
(Journalistin und Fotografin)
"Wir müssen reden."

Angelika Kell
(Politikwissenschaftlerin)
"Ich sehe es als einen großen Vorteil, in Ostdeutschland groß geworden zu sein."

Lars Englert
(Student)
"In meiner Heimatstadt hatten die Dinge ihren Platz, hier aber war alles in Bewegung."

Trendela Braun
(Projektmanagerin)
"Gerne Neues zu lernen, nicht bequem zu werden, beweglich im Denken und empathisch im Fühlen zu bleiben und an nichts festzuhalten, sind für mich die grundlegenden Wendeerfahrungen."

Annett Petra Breithaupt
(Mediale Beratung, spirituelle Begleitung)
"Ich wünsche mir, dass wir unseren freien Geist und die gesellschaftliche Verantwortung annehmen können und nie vergessen, was engagierte Menschen für große politische Weichen stellen können."

Stephanie Oppitz
(Unternehmerin)
"Ich habe Provisorien lieben gelernt, Pragmatismus hilft mir heute noch, die Entwertung der Dinge , für die wir standen, auch wenn wir den Staat nicht länger unterstützen konnten, bedeutete für mich die größte Verletzung."

Ulrike Haase
(Physiotherapeutin)
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Aktuelles

Team

Wir haben nicht gedacht, dass wir dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution noch über Unterschiede zwischen Ost und West reden müssen. Dass der Blick auf die Ostdeutschen unsere Realität oft nicht widerspiegelt, noch viel weniger. Deshalb haben wir uns im Sommer 2019 zusammengeschlossen. Wir sind ein gesamtdeutsches Team und arbeiten ehrenamtlich an der Initiative. Unsere Basis ist der gemeinnützige Verein „Artikel 1“.

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