Wir sind der

Osten

#mitmachen Wir gestalten die Zukunft

Viele junge Erwachsene erleben Politik als kompliziert, weit weg vom eigenen Leben oder als wenig wirksam. Genau hier setzt #mitmachen an: Mit einer App, Werkstätten und Social Media Formaten schaffen wir, dass Beteiligung Spaß macht. Politische Bildung wird dabei zum Erlebnis – für Bürger*innen aber auch für politische Akteure und Kommunen. Spielerisch zeigen wir, wie Beteiligung funktioniert und stärken das Vertrauen in die Demokratie. Wie wir das schaffen, erfährst du hier:

#mitmachen Wir gestalten die Zukunft

Viele junge Erwachsene erleben Politik als kompliziert, weit weg vom eigenen Leben oder als wenig wirksam. Genau hier setzt #mitmachen an: Mit einer App, Werkstätten und Social Media Formaten schaffen wir, dass Beteiligung Spaß macht. Politische Bildung wird dabei zum Erlebnis – für Bürger*innen aber auch für politische Akteure und Kommunen. Spielerisch zeigen wir, wie Beteiligung funktioniert und stärken das Vertrauen in die Demokratie. Wie wir das schaffen, erfährst du hier:

Wir sind der Osten – Wir gestalten die Zukunft

Die Wiedervereinigung hat uns geprägt. Jetzt prägen wir die Gesellschaft. Die Initiative Wir sind der Osten macht Menschen in und aus Ostdeutschland sichtbar, die die Zukunft positiv gestalten. Sie zeigt Macherinnen und Macher, die Herausforderungen anpacken.

Fast ein Viertel hat Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung verlassen. Die Geschichte Ostdeutschlands veranschaulichen wir in Kategorien. Wir zeigen Erfahrungsberichte von Menschen, die Geblieben sind, also in den östlichen Bundesländern leben. Wir präsentieren auch die, die Gegangen sind, also heute in anderen Bundesländern oder im Ausland leben. Und wir werfen ein Schlaglicht auf jene, die Zurückgekehrt sind, die nach einem Auslandsaufenthalt oder aus den alten Bundesländern zurück in den Osten gezogen sind. Auf unserer Website findest du die Beweggründe, persönliche Schicksale sowie Wünsche und Forderungen für  Ostdeutschland.

In unserer Kategorie Rübergemacht berichten Menschen, die in den westlichen Bundesländern oder im Ausland aufgewachsen sind und in Ostdeutschland ihre Heimat gefunden haben, von ihren Erfahrungen. Die vielen unterschiedlichen Geschichten zeigen: „Den Osten“ gibt es nicht.

Die Initiative wurde ausgezeichnet mit dem Einheitspreis der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Smart Hero Award.

Du möchtest mitmachen? Schreib uns! Mail an:

hallo@wirsindderosten.de

Du möchtest uns finanziell unterstützen? Unser Spendenkonto:

Wir sind der Osten gUG

IBAN: DE43 4306 0967 1119 6272 00

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"Zu erleben, wie ein Staat verschwindet, Eltern im neuen "System" kaum Orientierungshilfe geben können, Biographien von Menschen aus dem engsten Familien- und Freundeskreis aus dem Ruder laufen - das prägt mein Gefühl des Ostdeutsch-Seins."

Christian Rapp
(Pressesprecher)
"Ich wünsche mir für Ostdeutschland, dass endlich verstanden wird, dass es kein „da oben“ gibt."

Michael Nattke
(Fachreferent)
"Heute denke ich, dass die Wertschätzung den einfachen Dingen gegenüber damals größer war."

Thomas Frebel
(Selbstständiger Koch und Rezeptentwickler)
"Ostdeutschland hat aufstrebende Städte, in denen Gründer*innen wie ich einen großen Einfluss haben können."

Ariana Barrenechea
(Studentin)
"Es ist so viel Positives passiert in den letzten 30 Jahren. Das sollte (mehr) gesehen werden, gerade von den Ostdeutschen selbst."

Oliver Drotbohm
(Senior Principal Software Engineer)
"Die Nähe und Tiefe der Gespräche, die Themen und auch oft der Blick auf gesellschaftliche Herausforderungen sind bei ostdeutschen Gesprächspartner*innen meiner Generation oft andere als bei westdeutschen."

Martin Fuchs
(Politikberater)
"Der demokratische Grundkonsens ist brüchiger; das Wertesystem leicht anders, aber das muss nicht schlechter sein!"

Cathleen Bochmann
(Wissenschaftlerin)
"Vor zehn Jahren hätte ich die Frage nach einer ostdeutschen Identität wahrscheinlich noch sehr viel zögerlicher beantwortet."

Kristin Heinig
(Kulturwissenschaftlerin)
"Viele Menschen haben vergessen, was für unverzichtbare Werte Freiheit und Demokratie sind."

Heidrun Katzorke
(Rentnerin)
"Die Neugier auf Neues und der Wille zu Veränderung - das habe von meinen Eltern gelernt und das hat mir in vielen Lebenslagen geholfen."

Matthias Fejes
(Stellvertretender Pressepsrecher und Social Media Manager)
"Der ländliche Raum in Ostdeutschland hat das Potenzial zum neuen Innovationstreiber zu werden."

Frederik Fischer
(Journalist und Gründer)
"Ich fühle mich ostdeutsch seit ich nicht mehr in Ostdeutschland lebe."

Juliane Kolrep
(Studentin und Steuerassistentin)
"Ich wünsche mir, dass dieses Potential in Ostdeutschland gesehen und beachtet wird, damit es seine Wirkung entfalten kann."

Thomas Bähr
(Bereichsleter Stiftung Burg Tanneroda)
"Ich hoffe, dass die tolle Ländlichkeit des Ostens irgendwann dessen Stärke wird."

Malte Ehrich
(Referent für volkswirtschaftliche Grundsatzfragen)
"Ich wurde mit offenen Armen empfangen und ich habe viele großartige Menschen kennengelernt."

Prof. Dr. med. Beate A. Schücking
(Universitätsrektorin)
"Ich habe die DDR noch ein Stück weit selbst erlebt. Das begreife ich heute als ein enormes Privileg."

Leander Wattig
(Unternehmer)
"Die DDR war ein besonderes Land, mit seinen eigenen Regeln, einer eigenen Kultur und Kommunikation."

Jennifer Kroll
(Verlegerin)
"Ich habe hier gelernt, was mir wichtig ist."

Julia Rückert
(Künstlerin)
"Ich wünsche mir, dass sich Ostdeutschland emanzipiert – auch vom Rechtsradikalismus in manchen Gegenden."

Axel Grafmanns
(Geschäftsführer Tibet Initiative Deutschland)
"Ich höre immer nur von anderen, wie ich im Vergleich zu westdeutschen bin - ich finde diese Stigmatisierung sehr anstrengend."

Romina Stawowy
(Geschäftsführerin)
"Neuanfänge kann ich!"

Maike Steuer
(Journalistin und Gründerin)
"Ich bin stolz darauf, eine Zeugin der ersten Jahre gewesen zu sein."

Angelika Janz
(Autorin und Künstlerin)
"„Ostdeutsch-sein“ ist eine Facette der möglichen Konstruktion von Identität."

Anja Nixdorf-Munkwitz
(Gründerin, Geschäftsführerin)
"Der Drang, etwas zu erreichen, empfinde ich manchmal als Challenge, um zu zeigen, wir können das 'genauso'."

Martin Horst
(Unternehmer)
"In Süddeutschland sind einige Dinge etwas konservativer, hier in Leipzig war die Stimmung sehr dynamisch."

Michael Benz
(Gründer)
"Bleibe im Lande und wehre dich täglich ..."

Almut Heilmann
(Sozialpädagogin)
"Ich denke, dass der Westen auf die ein oder andere Weise verpasst hat, von seinen östlichen Cousins zu lernen. Dazu gehören "Subbotnik", Feminismus, Social Design und vieles mehr."

Julianne Becker
(Co-Founderin)
"Die mediale (Nicht-)Berichterstattung mit ostdeutschen Stereotypen und Abwertungen ist befremdlich."

Jeannette Gusko
(Unternehmensberaterin)
"Ich bin von Kopf bis Fuß ostdeutsch."

Claudia Geist
(Stv. Referatsleiterin BMFSFJ)
"Geprägt haben mich viele Einstellungen, vermutlich auch "Marke Ost": Selber machen, nicht abhängig sein, keine Schulden machen, anpacken, durchhalten."

Katharina Thoms
(Journalistin)
"Ich wünsche mir, dass “Osten” nicht mehr das Gegenstück zu “westdeutsch” ist, sondern einfach nur eine Himmelsrichtung."

Bianca Ely
(Projektmanagerin)
"Projekte sind hier noch einfacher realisierbar, da es in manchen Bereichen noch keine so festen Strukturen gibt."

Sophie Isabelle Kampf
(Psychologin und Fotografin)
"Wer nicht will, findet Gründe, wer will, einen Weg!"

Thomas Wolf
(Entdecker und Verknüpfer)
"Je mehr ich in den letzten Jahren das Gefühl bekam, ganz Ostdeutschland wird pauschal als Pegida-Region diffamiert, desto ostdeutscher fühlte ich mich."

Valerie Schönian
(Journalistin)
"Mir sind demokratische Prozesse wichtig. Das heißt, dass offen miteinander gesprochen werden muss, ohne dass eine Person im Besitz der ganzen Wahrheit sein kann."

Marcus Schubert
(Jugendreferent)
"Die positiven Aspekte sehe ich ganz klar in dem tiefen menschlichen Zusammenhalt, in der intelligenten Wahrnehmung, auch zwischen den Zeilen lesen zu können, wie dies nur im Osten möglich war."

Ulrike Lerchl
(Geschäftsführerin)
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Aktuelles

Team

Wir haben nicht gedacht, dass wir dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution noch über Unterschiede zwischen Ost und West reden müssen. Dass der Blick auf die Ostdeutschen unsere Realität oft nicht widerspiegelt, noch viel weniger. Deshalb haben wir uns im Sommer 2019 zusammengeschlossen. Wir sind ein gesamtdeutsches Team und arbeiten ehrenamtlich an der Initiative.

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