Wir sind der

Osten

Aktuell: #wirsindeins – Aktion zum Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit

Gemeinsam mit vielen setzen wir uns anlässlich des Jubiläums 30 Jahre Wiedervereinigung für Diversität und Inklusion ein. Du möchtest die Aktion unterstützen? Hier kommst du zur Projektseite mit Profilbild-Generator und Instagram-Filter.

Wir sind der Osten – Wir gestalten die Zukunft

Die Wiedervereinigung hat uns geprägt. Jetzt prägen wir die Gesellschaft. Die Initiative Wir sind der Osten macht Menschen in und aus Ostdeutschland sichtbar, die die Zukunft positiv gestalten. Sie zeigt Macherinnen und Macher, die Herausforderungen anpacken.

Fast ein Viertel hat Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung verlassen. Die Geschichte Ostdeutschlands veranschaulichen wir in Kategorien. Wir zeigen Erfahrungsberichte von Menschen, die Geblieben sind, also in den östlichen Bundesländern leben. Wir präsentieren auch die, die Gegangen sind, also heute in anderen Bundesländern oder im Ausland leben. Und wir werfen ein Schlaglicht auf jene, die Zurückgekehrt sind, die nach einem Auslandsaufenthalt oder aus den alten Bundesländern zurück in den Osten gezogen sind. Auf unserer Website findest du die Beweggründe, persönliche Schicksale sowie Wünsche und Forderungen für  Ostdeutschland.

In unserer neuen Kategorie Rübergemacht berichten Menschen, die in den westlichen Bundesländern oder im Ausland aufgewachsen sind und in Ostdeutschland ihre Heimat gefunden haben, von ihren Erfahrungen. Die vielen unterschiedlichen Geschichten zeigen: „Den Osten“ gibt es nicht.

Du möchtest mitmachen? Schreib uns! Mail an:

hallo@wirsindderosten.de

Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann hier entlang:

In Kooperation mit Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde

"Ostdeutsch zu sein wurde mir 1989 zugeschrieben. Davor war ich einfach Sandy aus Mieste. "

Sandy Bruschies
"Ich glaube, dass ist eine ostdeutsche Qualität, sich den Konsequenzen seines Handelns bewusst zu werden und denen nicht aus dem Weg gehen zu können."

Katrin Geissler
"In meiner Heimatstadt hatten die Dinge ihren Platz, hier aber war alles in Bewegung."

Trendela Braun
(Projektmanagerin)
"Ich glaube, dass Leute meiner Generation, die in der DDR geboren wurden, die Wiedervereinigung bewusst miterlebt haben und dann im vereinten Deutschland erwachsen geworden sind, so etwas wie 'Weltenwandler' sind."

Alexander Schnarr
(Autor, Blogger, Podcaster)
"Insgesamt fühle ich mich im Osten einfach heimisch."

Ulrike Linzer
"Ich wünsche mir, dass diese besondere Geschichte als Sprungbrett genutzt werden kann."

Arielle Kohlschmidt
"In den 90er Jahren im Osten aufgewachsen. Das bleibt tief sitzen."

Florian Ranft
(Politikberater)
"Seit meiner Jugend höre ich ständig, der Osten hätte kein Naziproblem."

Carolin Münch
"Das Aufwachsen in einem solch geschlossenen System kann ich nicht einfach abstreifen, sondern muss es immer wieder neu reflektieren."

Kathrin Mahler Walther
"Ich wünsche mir, dass der Westen eines versteht: Die sogenannte Wiedervereinigung hat im Osten auch Traumata ausgelöst."

Tilman Steffen, Journalist
"Wirkliches Interesse lässt einfache Klischees und Vorurteile schnell alt aussehen. Das gilt für alle Himmelsrichtungen."

Claudia Heine
"Ich glaube, in 10 bis 20 Jahren wird niemand mehr zwischen Ost und West unterscheiden."

Oliver Rößling
"Ich wurde "ostdeutsch" erzogen und "westdeutsch" sozialisiert. Ich trage beides in mir und dennoch würde ich einen "Ossi" unter Tausenden erkennen."

Jeannine Koch
"Ich fühle mich dem Osten irgendwie verbunden und würde gern auch perspektivisch bleiben, hier mitgestalten."

Daniela Schulze
(Studentin)
"Möglichkeiten, die sich bieten, nutzen die einen mehr, die anderen weniger – das ist eher charakter- als herkunftsbedingt."

Polina Boyko
(Redakteurin)
"Der Drang, etwas zu erreichen, empfinde ich manchmal als Challenge, um zu zeigen, wir können das 'genauso'."

Martin Horst
"Meine Wendeerlebnisse treiben mich auch heute noch an, Dinge anzupacken und zu verbessern."

Daniel Zinner
(Geschäftsführer und Unternehmensberater)
"Ich wünsche mir für Ostdeutschland, dass "Ost" bald verschwinden wird und die nachrückenden Generationen diesen Unterschied nicht mehr verstehen."

Uta Dietze
"Die Zeit hier hat mich sehr geprägt, aber wenn ich sagen würde, dass ich ostdeutsch wäre, käme mir das vermessen vor."

August Modersohn
(Journalist)
"Ich bin froh, in einer freien und offenen Gesellschaft zu leben und dankbar, dass dies in Thüringen seit 30 Jahren möglich ist."

Julia Knop
(Professorin)
"Ich würde einem Fremden immer antworten: Ich komme aus Deutschland. Punkt."

Franziska Göttsche
"Ich bin einer der letzten geborenen DDR Bürger und fühle mich doch wie einer der ersten geborenen 'neuen Deutschen'."

Johann Koenitz
"Die positiven Aspekte sehe ich ganz klar in dem tiefen menschlichen Zusammenhalt, in der intelligenten Wahrnehmung, auch zwischen den Zeilen lesen zu können, wie dies nur im Osten möglich war."

Ulrike Lerchl
"Was mir an den Menschen hier gefällt, ist ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, ebenso das nicht so Konventionelle und Stromlinienförmige, manchmal wunderbar Querdenkende und philosophische Reflektieren über die Welt."
"Mit seiner freundlich-schizophrenen Art ist Berlin für mich eine Art Hommage an den Osten."

Philipp Sälhoff
"Ich wünsche mir, dass die Teilung Deutschlands aus den Köpfen verschwindet, aus allen deutschlandweiten Köpfen. "

Ariana Lambert
"Dass man ‚freiweillig‘ nach Ostberlin geht, galt in meinem damaligen Umfeld als das Absurdeste, was man machen konnte."
"Ich wünsche mir die DDR nicht zurück, aber ich sehne mich nach etwas jenseits unseres jetzigen Systems."

Josephine Fabian
"Ich sehe mich und meine Generation als Übersetzer in einer Zeit, in der die ostdeutsch geprägte und die westdeutsch geprägte Mentalität aufeinander knallen. "

Stefan Krabbes
(Assistent einer Europa-Abgeordneten, Student, Blogger)
"Unter Ossis ist der Takt der ersten Begegnung ein anderer: eine herzliche Geste, manchmal ein derber Spruch, sich selbst treu sein, eine klare Haltung haben."

Günter Horna
"Als ich Kollegen erklärte, dass ich nicht beabsichtige, wieder in den Westen zu gehen, konnten sie das nicht verstehen."

Ralf Lippold
(Kaufmann)
"Ich wünsche mir, dass sich Ostdeutschland mehr für Migranten öffnet."

Magdalena Ziomek
(Geschäftsführerin)
"Ich fühle mich zu Ostdeutschland 'hingezogen', weil mir NRW immer zu voll war und hier noch so viel Luft nach oben ist."

Marie Kohlen
(Gebärdensprachdolmetscherin)
"Mir sind demokratische Prozesse wichtig. Das heißt, dass offen miteinander gesprochen werden muss, ohne dass eine Person im Besitz der ganzen Wahrheit sein kann."

Marcus Schubert
"Im Wesentlichen empfinde ich die Menschen im Osten immer noch als netter und offener als Menschen aus dem Westen."

Ben de Biel
(Fotograf)
"Die Rechtspopulisten kommen nicht von irgendwo her, sie zu bekämpfen, das ist wie ein Arzt, der dir Morphium verschreibt für die Schmerzen, aber die Wunde einfach nicht näht. Man stirbt dennoch, aber immerhin auf einem guten Trip."

Elisabeth Habel
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Team

Wir haben nicht gedacht, dass wir dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution noch über Unterschiede zwischen Ost und West reden müssen. Dass der Blick auf die Ostdeutschen unsere Realität oft nicht widerspiegelt, noch viel weniger. Deshalb haben wir uns im Sommer 2019 zusammengeschlossen. Wir sind ein gesamtdeutsches Team und arbeiten ehrenamtlich an der Initiative. Unsere Basis ist der gemeinnützige Verein „Artikel 1“.

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