Wir sind der

Osten

Aktuell: #wirsindeins – Aktion zum Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit

Gemeinsam mit vielen setzen wir uns anlässlich des Jubiläums 30 Jahre Wiedervereinigung für Diversität und Inklusion ein. Du möchtest die Aktion unterstützen? Hier kommst du zur Projektseite mit Profilbild-Generator und Instagram-Filter.

Wir sind der Osten – Wir gestalten die Zukunft

Die Wiedervereinigung hat uns geprägt. Jetzt prägen wir die Gesellschaft. Die Initiative Wir sind der Osten macht Menschen in und aus Ostdeutschland sichtbar, die die Zukunft positiv gestalten. Sie zeigt Macherinnen und Macher, die Herausforderungen anpacken.

Fast ein Viertel hat Ostdeutschland seit der Wiedervereinigung verlassen. Die Geschichte Ostdeutschlands veranschaulichen wir in Kategorien. Wir zeigen Erfahrungsberichte von Menschen, die Geblieben sind, also in den östlichen Bundesländern leben. Wir präsentieren auch die, die Gegangen sind, also heute in anderen Bundesländern oder im Ausland leben. Und wir werfen ein Schlaglicht auf jene, die Zurückgekehrt sind, die nach einem Auslandsaufenthalt oder aus den alten Bundesländern zurück in den Osten gezogen sind. Auf unserer Website findest du die Beweggründe, persönliche Schicksale sowie Wünsche und Forderungen für  Ostdeutschland.

In unserer neuen Kategorie Rübergemacht berichten Menschen, die in den westlichen Bundesländern oder im Ausland aufgewachsen sind und in Ostdeutschland ihre Heimat gefunden haben, von ihren Erfahrungen. Die vielen unterschiedlichen Geschichten zeigen: „Den Osten“ gibt es nicht.

Du möchtest mitmachen? Schreib uns! Mail an:

hallo@wirsindderosten.de

Du möchtest uns finanziell unterstützen? Dann hier entlang:

In Kooperation mit Artikel 1 – Initiative für Menschenwürde

"Die Neugier auf Neues und der Wille zu Veränderung - das habe von meinen Eltern gelernt und das hat mir in vielen Lebenslagen geholfen."

Matthias Fejes
(Stellvertretender Pressepsrecher und Social Media Manager)
"Wer einmal miterlebt, wie ein gesamtes politisches System und eine Gesellschaftsutopie crashen können, der glaubt nicht mehr daran, dass auch nur ein Job für immer sicher ist."

Christian Fuchs
"Positiv 'ostdeutsch' sind für mich Pragmatismus, eine gesunde Portion Sarkasmus, ganz viel Dankbarkeit für ein freies Leben und ein gleichberechtigtes Frauenbild."

Jana Scharfschwerdt
"Man kann im Osten viel erreichen und gerade in Zeiten des Rechtsrucks ist es essenziell zu bleiben."

Jakob Springfeld
(Schüler)
"Meine Freunde gestalten da „Drüben“ Zukunft."

Marc Groß
"Der Sozialismus, diese DDR wohnt in Bruchstücken in einem und wurde durch die Erziehung der Eltern und Großeltern weitergegeben."

Carolin Würfel
"Ich habe Provisorien lieben gelernt, Pragmatismus hilft mir heute noch, die Entwertung der Dinge , für die wir standen, auch wenn wir den Staat nicht länger unterstützen konnten, bedeutete für mich die größte Verletzung."

Ulrike Haase
(Physiotherapeutin)
"Dass der Osten durchaus Zukunft hat, beweist gerade eine junge Generation an Engagierten und Kreativen, die vor Ort abpacken."

Alexander Wittwer
(Projektkoordinator)
"Inzwischen verstehe ich meinen ostdeutschen Lebenshintergrund jedoch als bereichernd, interessant und widerstandsfähig."

Viola Lippmann
"Ich wünsche mir für Ostdeutschland die Wende."

Jan Hufenbach
(Projektentwickler)
"Geht es um Ostdeutschland, kommt da ein Gefühl der Zugehörigkeit in mir auf. "

Marten Hahn
(Auslandskorrespondent)
"Früher war auch nicht alles rosig. Veränderung angehen und auch durchziehen."

Morries Rütz
"Ich wünsche mir eine ostdeutsche Erzählung, die im gesamtdeutschen Kontext stärker berücksichtigt wird: Anerkennung für ostdeutsche Biographien und Brüche."

Lutz Mache
"Ich höre immer nur von anderen, wie ich im Vergleich zu westdeutschen bin - ich finde diese Stigmatisierung sehr anstrengend."

Romina Stawowy
"Natürlich muss noch viel stärker ins Bewusstsein rücken, was alles schon erreicht wurde seit 1989, aber es ist so viel da, worauf sich aufbauen lässt."

Kerstin Kinszorra
(Pressesprecherin)
"Als 'Wessi' wurde ich politisch lange ignoriert, nicht ernst genommen, fand kein Gehör."

Andrea-Liane Spangenberg
(Fachwirtin der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft)
"Ich wünsche mir, dass die Ostdeutschen mehr weinen und dadurch selbstbewusster werden anstatt nur Wut auf die gesellschaftlichen Verhältnisse abzulassen."

Johannes Dietrich
"Die mediale (Nicht-)Berichterstattung mit ostdeutschen Stereotypen und Abwertungen ist befremdlich."

Jeannette Gusko
"Ich glaube, dass damals wie heute die meisten Menschen sich zu wenig mit der Wendezeit auseinandersetzen."

Isabel Will
(Schauspielerin)
"Ich wünsche mir die sofortige Abschaffung der finanziellen Unterschiede und die Anerkennung des Wirkens, Lebens, und Arbeitens, egal in welchem Beruf die Menschen zu DDR-Zeiten gearbeitet haben."

Christiane Springer
(Krankenschwester)
"Mit dem Gefühl 'Wir gegen Die' wie es momentan leider vorherrscht, wird sich meiner Meinung nach nichts Positives entwickeln lassen."

Michael Wünsche
(Wirtschaftsingenieur)
"Bis heute scheint die Reflexion über eine ost- oder westdeutsche Vergangenheit eher ein Thema der Ostdeutschen zu sein."

Julia Miehe
(Stadtkulturdirektorin)
"Ich bin unendlich stolz, wie positiv, humorvoll, erfolgreich, lebenslustig und lebensbejahend meine Eltern ihre Biografien fortschreiben."

Christin Käppler
"Ich merke erst in den letzten Jahren wirklich, wie katastrophal dieser Bruch für viele war. Vorher habe ich nicht hingehört und war mit mir selbst beschäftigt."

Frauke Hildebrandt
(Professorin)
"Ich fand den Osten immer spannender: ein bisschen unfertig. Mehr Raum zu gestalten."

Linda Vierecke
"Dass ich einen Stempel von einer untergegangen Republik auf der Geburtsurkunde habe, ist ein merkwürdiges Gefühl."

Greta Taubert
"Ich bin meinen Eltern dafür dankbar, dass sie mir vermittelt haben, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte sein muss und Solidarität und soziale Gerechtigkeit zentrale Werte einer Gesellschaft sein sollten."

Magda Albrecht
"Die Start-up-Szene sollte sich nicht nur für die Gründung, sondern auch fürs Wachstum die passenden Orte in Ostdeutschland aussuchen."

Benedict Rehbein
(Unternehmer)
"Der Osten hat viel mehr zu bieten als nur die ehemalige DDR zu sein."

Clara von der Heydt
(Studentin)
"Es gibt viele Kleinigkeiten, über die ich immer wieder stolpere, die mir die ostdeutsche Perspektive in den Sinn rufen."

René Sternberg
"Der Osten trägt viele goldene Schätze, wir müssen sie nur entdecken."

Linda Brack
"Durch viel Unkenntnis und negative Berichterstattung über "den Osten" ist es mir wichtiger geworden, zu erklären und vermitteln."

Nancy Fischer
"Vielfalt ist etwas Wundervolles. Mehr Brücken statt Mauern!"

Tina Eichner
"Ich hoffe, dass die tolle Ländlichkeit des Ostens irgendwann dessen Stärke wird."

Malte Ehrich
(Referent für volkswirtschaftliche Grundsatzfragen)
"Nie in der Vergangenheit waren die Möglichkeiten so groß, sich zu engagieren und tatsächlich etwas zu bewirken und zu verändern."

Achim Wünsche
(Bürgermeister)
"Wer noch nie im Osten war, weiß nicht, was er/sie verpasst."

Alfred Hansel
(Diplom-Biologe)
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Team

Wir haben nicht gedacht, dass wir dreißig Jahre nach der Friedlichen Revolution noch über Unterschiede zwischen Ost und West reden müssen. Dass der Blick auf die Ostdeutschen unsere Realität oft nicht widerspiegelt, noch viel weniger. Deshalb haben wir uns im Sommer 2019 zusammengeschlossen. Wir sind ein gesamtdeutsches Team und arbeiten ehrenamtlich an der Initiative. Unsere Basis ist der gemeinnützige Verein „Artikel 1“.

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