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Giorgos Kalaitzis

Giorgos Kalaitzis ist Geschäftsführer vom Stadtmarketing Wittenberg und 1965 in Leipzig geboren.

Zurückgekehrt: Giorgos wohnt aktuell in Lutherstadt Wittenberg.

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Weshalb bist du gegangen?

Ich bin mit meiner gesamten Familie, Eltern und Geschwister 1981 nach West-Berlin ausgereist. Ausführliches folgt.

Wie gestaltest du die Zukunft?

Städte sind meine Leidenschaft. Ich bin direkt und indirekt zuständig und verantwortlich, Zukunft mit zu gestalten. Mein Arbeitsfeld – STADTMARKETING – hat sich über die letzten Jahre stark professionalisiert. Standortvermarktung, Kulturmanagement, Tourismus, Stadtentwicklung, Citymanagement, Vernetzung, externe und Kommunikation in die Stadt hinein, bilden einen anspruchsvollen Kanon. In Lutherstadt Wittenberg (48.000 Einwohner, nach Leipzig und Berlin in 32 ICE-Minuten, UNESCO-Welterbestadt), ist es für mich herausfordernd auf der Basis des kulturellen Erbes der Reformation mit den Akteuren und ihren Prägungen, der Anforderung Wertschöpfung und Identität zu organisieren, gerecht zu werden.

  • 1965

    Leipzig

  • Berlin

  • 2020

    Lutherstadt Wittenberg

Glaubst du, deine Wende-Erfahrung bzw. die Wende-Erfahrung deiner Familie hat dich auch für den Digitalen Wandel gewappnet?

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Fühlst du dich Ostdeutsch?

Folgt.

Wie beeinflusst dich deine ostdeutsche Herkunft?

Meine Lebenswege sind stark von meiner Familiengeschichte geprägt. Meine Eltern waren „Markoskinder“ und 1950 nach den Wirren des durch den Zweiten Weltkrieg ausgelösten Bürgerkrieges in Griechenland in Ostdeutschland gestrandet. So wurde ich in Leipzig geboren – erst war ich staatenloses Kind, dann Berliner mit griechischem Pass. Im Jahr 1981 wechselte meine Familie nach Westberlin. Hier bin ich sozialisiert worden: ABI, Studium, Clubs, Kultur, berufliche Selbständigkeit. Ich war beruflich viel in Deutschland und im Ausland von Berlin aus unterwegs. 2019 ergab sich eine Chance in der Lutherstadt Wittenberg im Stadtmarketing tätig zu sein. Es klappte – meinen „Koffer in Berlin“ gibt´s noch.

Was wünscht du dir für Ostdeutschland?

Ich habe seit meinem Wechsel nach West-Berlin 1981 immer wieder unterschiedlichste persönliche und berufliche Erfahrungen in ganz Deutschland gesammelt. Mein Wunsch für den Osten: Mehr Mut und selbstverständlicher Alltag darin Neues auszuprobieren und viel mehr Lust auf Zukunft.

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